| 1861 |
Die Firma Kneissl wird als Landwagnerei gegründet |
| 1919-1921 |
Franz Kneissl I. baut den 1. Ski in Serie. Der Kneissl Ski wird zur Marke angemeldet |
| 1932 |
Umbenennung in "Erste österreichische Skifabrik" |
| 1936-1938 |
Der erste Ski in laminierter Schichtenbauweise wird entwickelt. Als 18 Schichten Ski Kneissl "Splitkein" geht er in Produktion. Franz Kneissl I. unternimmt seine erste USA-Reise zum direkten Hickory Einkauf in Memphis Tennesse. Es werden im Jahr 1936 20.000 Paar Ski erzeugt. |
| 1945 |
Tod von Franz Kneissl I. |
| 1946 |
Franz Kneissl der II. übernimmt nach den Kriegswirren den Betrieb und beginnt mit 3 Mitarbeitern die Weiterführung |
| 1948 |
Teilnahme an den Olympischen Winterspielen in St. Moritz mit dem "Ein Mann Team Engele-Haider" |
| 1950 |
Der 1. mehrfärbige Ski kommt durch Kneissl auf den Markt. Mit vier Farben setzt er neue Maßstäbe im Design. Kneissl wird die erfolgreichste Si-Marke bei der Ski-WM in Aspen, mit drei von sechs möglichen Goldmedaillen. Anfang der Fünfzigerjahre fährt fast das gesamte österreichische Nationalteam Kneissl Ski. |
| 1960 |
Der erste Kunsstoffski mit Holzkern wird entwickelt - der Kneissl "White Star" wird zur Legende in der Skiwelt - ein technologischer Meilenstein in der gesamten Skiindustrie. |
| 1967 |
In Japan entsteht der Kneissl Cup. Es sind nur Fahrer mit Kneissl Ski zur Teilnahme berechtigt - schon beim ersten Rennen sind mehr als 150 Teilnehmer am Start. |
| 1969 |
Inbetriebnahme eines weiteren Kneissl Werkes durch seine Hoheit Prinz Karim Khan |
| 1974 |
Die Geburtsstunde von Kneissl Sportswear durch Erwerb der Sportmodenfirma "Sportalm" Kitzbühel. Zum ersten Mal erzeugt und vertreibt eine Skifirma Bekleidung mit Ihrer Marke - dem Kneissl Stern und Schriftzug. Produktion von Alpinski, Langlaufski und Sprungski im Vollkunststoffverfahren als weiterer technologischer Schritt. |
| 1975 |
Erfolgreichste Skimarke bei der Nordischen SKI WM in Falun. Der Durchbruch der neuen Technolgie der Skiproduktion wird dadurch eindrucksvoll bestätigt. |
| 1978 |
Kneissl entwickelt mit dem ersten vollsynthetischen Tennisschläger "White Star Pro" eine "Wunderwaffe" |
| 1980 |
Ivan Lendl wird ATP Spieler des Jahres und steht im Wimbledon Finale mit Kneissl White Star. Bei den Olympischen Winterspielen in Lake Placid werden 27 Medaillen, davon 11 in Gold auf Kneissl Skiern gewonnen. - Nach der Rückkehr von den Olympischen Spielen muß Konkurs angemeldet werden. |
| 1981 |
Der deutsche Langlaufhersteller Trak wird Mehrheitseigentümer |
| 1982 |
Kneissl produziert Tennis Rackets für Puma unter der Marke Puma |
| 1989 |
Übernahme der Firma durch eine österrerichische Investorengruppe um Erhard Grossnigg und Hans Peter Haselsteiner |
| 1990 |
Kneissl erfindet den "BIG FOOT". Dieser revolutioniert den Wintersportmarkt und gilt als Initialzündung des Carving Skis. |
| 1991 |
Kneissl und Dachstein fusionieren zur "Kneissl Dachstein Sportartikel AG" |
| 1992 |
Kneissl erfindet den ersten Carving Ski "Kneissl ERGO". Der ERGO holt den Skimarkt aus seiner Depression und eröffnet dem Skifahrer ein neues Skigefühl. Technik, Image und Attraktivität des Skisports werden durch Ihn nachhaltig verändert. Der Skisport lebt wieder auf. Der BIG FOOT avanciert zum meistverkauften Wintersportartikel weltweit. |
| 1994 |
Tod von Franz Kneissl II. |
| 1996 |
Kneissl übernimmt die Marken Raichle und Dynafit |
| 1998 |
Umbenennung in Kneissl & friends. Der rote Stern begleitet als stärkste Marke Raichle, Dachstein, Dynafit & Deeluxe als Dachmarke. |
| 2003 |
Die Firmengruppe wird restrukturiert der Skischubereich und seine Marken werden verkauft. Eine Tiroler Unternehmergruppe erwirbt die Firma Kneissl, sichert den Gründungsstandort Kufstein mit Konzentration auf die Kernkompetenz des Unternehmens Entwicklung und Bau von Skiern der höchsten Qualitätsstufe. |